Über uns

David und Ragna auf der Bistumshöhe am Cospudener See (Leipzig)
David und Ragna auf der Bistumshöhe am Cospudener See (Leipzig)

Hallo, ich bin David aus Leipzig. Zusammen mit meiner Tochter Ragna bin ich im Alltag und auf Reisen am liebsten auf dem Fahrrad unterwegs.

Auf speichenheld.de berichtet Papa David aus Leipzig über die Radtouren, die er mit seiner Tochter unternimmt. Prädikat: Lesens- und nachahmenswert. Denn solche Erlebnisse sind der Stoff, aus dem anhaltend schöne Kindheitserinnerungen entstehen.

kinderfahrradfinder.de

So fing alles an

Ragna, 2013, auf dem Weser-Radweg zwischen Höxter/Corvey und Bodenwerder

Unsere erste längere Radreise unternahmen wir im Sommer 2013 – da war Ragna 2 Jahre alt. Wir fuhren in etwa 10 Tagen von Hannoversch Münden entlang des Weser-Radweges zum Steinhuder Meer. Damals habe ich Ragna noch im Anhänger transportiert. Ich weiß noch, dass ich ihren täglichen Mittagsschlaf genutzt habe um „Kilometer zu machen“. Zu dieser Zeit waren wir auch noch nicht mit Zelt unterwegs. Ich hatte Pensionen und Jugendherbergen teilweise vorgebucht. Das ging gleich zu Anfang schief, weil wir eine Etappe nicht geschafft haben. Durch einen vorsorglich eingeplanten Pausentag ließen sich zum Glück die nachfolgenden Übernachtungen alle umbuchen. Das war der erste und letzte Fahrrad-Urlaub ohne Zelt.

Das Schöne am Radfahren mit Kindern

"Papa, da sind Pferde, können wir mal anhalten?"
„Papa, da sind Pferde, können wir mal anhalten?“

Ich finde auf dem Fahrrad hat man die perfekte Reisegeschwindigkeit. Ist man mit Kindern unterwegs, ist das ein absoluter Vorteil, weil man mit vertretbarem Kraftaufwand recht weite Distanzen absolvieren kann. Kinder sind neugierig, entdecken gerne, möchten Dinge erfahren und anfassen. Ein Pferd, ein Schaf, ein Esel am Wegesrand war und ist für Ragna immer ein Grund anzuhalten. Fährt man mit dem Auto, entgehen einem solche Details und ein Anhalten ist nicht so ohne weiteres möglich.

Für uns ist der Weg das Ziel

Herrliche Natur auf dem Elbe-Radweg Richtung Prag
Herrliche Natur auf dem Elbe-Radweg Richtung Prag

Wir genießen das Draußensein und die Erlebnisse und Eindrücke, die einem die Natur bietet. Meistens vermeiden bzw. umfahren wir große Städte auf unseren Touren, weil Radfahren in Städten in der Regel stressig ist. Wenn man mit Kindern im Grundschulalter unterwegs ist, machen ausgedehnte Städte- und Museumsbesuche meiner Meinung nach wenig Sinn. Zumal es in Großstädten immer das Problem gibt Gepäck und Räder sicher unterzubringen. Das heißt aber nicht, dass wir Sehenswürdigkeiten und Städte komplett meiden, aber als Stadtbewohner genießen wir lieber die Zeit in der Natur und das Unterwegssein.

„Antritt – Ausfahrt des Monats – Mit sechs Jahren über die Alpen“

Was sagt eigentlich Ragna zu unseren Rad-Reisen?

Inn-Radweg bei Ötztal
Ragna, die (meist) begeisterte Mitradlerin auf dem Inn-Radweg bei Ötztal

Ragna ist normalerweise immer begeistert, wenn es um Radtouren oder Radreisen geht. Ich glaube aber die frühe Prägung hat einiges dazu beigetragen. Natürlich kommt es während der Touren auch mal zu „Motivationseinbrüchen“. Die lassen sich aber immer recht schnell mit der Aussicht auf ein Eis oder eine bevorstehende Pause aus der Welt schaffen. Ich finde sie ist auf den Touren immer sehr tapfer, beißt sich auch durch unangenehme Passagen – alles in allem ist Ragna wirklich radreisetauglich und ein sehr angenehmer Reisekompagnon.

Dieser Text ist ein Auszug aus einem Interview mit Christine Sinterhauf von reise-kids.de. Das gesamte Interview könnt ihr hier nachlesen.